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Summa IV./2 (IAS, 2008/2., 219-225. o.)

Lóránd Boleratzky: Die kirchenpolitischen gesetze aus dem gesichtspunkt der evangelisch-luterischen kirche

Man kann es nicht bestreiten dass die am Ende des XIX-ten Jahrhunderts entstandenen kirchenpolitischen Gesetze eine hervorragende Bedeutung hatten.

Das Eheschliessungsgesetz hatte eine grössere Wichtigkeit weil dies die Institution der bürgerlichen Ehe eingeführt hat.

Vor der Reformation das kanonische Gesetz ordnete die Eheungültigkeitsprozesse. Diese Lage veränderte sich nur nach der Ausdehnung der Reformation, so dass die Protestanten ihre Ehe untereinander vor ihren eigenen Pfarrern schliessen konnten, doch die Eheprocesse müssten immer nach der Regeln in der römisch-katolischen Kirche stattfinden.

Diese Lage veränderte sich unter der Regierung von Joseph der II., die Ungültigkeitsprozesse gehörten zum staatlichen Gerichte. Das Gesetz aus dem Jahre 1790-91 erklärte wieder die kircliche Kompetenz.

Vor 1894 existierte sieben christliche Kirchenrecht und dies verursachte eine totale Verwirrung.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in 1892 hat einen Vorschlag im Bezug auf die bürgerliche Eheschliessung gemacht. Darin hat man festgestellt, dass diese Institution mit dem Confessio Augustana nicht im Gegensatz steht, aber die Kirche erforderte, dass nach der bürgerlichen Eheschliessung auch eine kircliche Trauung stattfinden soll.

Die oberste Leitung der Kirche hat diesen Vorschlag angenommen und mit dieser Akt es enstand Ruhe in dieser Angelegenheit. Es gilt ein einheitliches Gesetz in der Frage der Eheschliessung in Ungarn und dieses Gesetz functioniert bis heute sehr gut.

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Géza Kuminetz: Considerazioni sul libero arbitro nella prospettiva della filosofia tomista e del diritto canonico

Fra i piu grandi problemi filosofici elenchiamo il problema della natura della volonta umana. Siamo liberi o no, e se siamo liberi, in che senso possiamo affermare la nostra liberta? La risposta filosofica dipende da diverse condizioni soggetive ed oggettive ed

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ha gravi conseguenze pratiche non solo nel campo morale, ma anche nel campo della pedagogia, della psicologia e del diritto.

In questo studio viene esaminato il fenomeno dell'azione umana, poi vengono analizzati i diversi fattori che influiscono sul libero arbitrio. Questi fattori sono: l'ignoranza, il timore, la violenza, i cosiddetti passioni (nel senso della filosofia scolastica), la coscienza, l'errore, il dolo, la volontarieta. Dopo quest'analisi cerchiamo di ricostruire le condizioni dell'imputabilita morale e giuridica dell'atto umano.

La filosofia tomista ha affermato sempre l'esistenza del libero arbitrio perché l'uomo e animal rationale. L'intelletto e la volonta sono le facolta principali mentali dell'essere umano. Nel senso stretto solo la volonta umana e libera. E questa liberta consiste nell ubbidire alla verita cercata e trovata. Senza la debita liberta diminuisce la responsabilita umana. Su questo fattore di natura morale si basa non solo l'imputabilita morale dell'atto umano, ma anche l'imputabilita giuridica dell'atto giuridico e dell'azione penale.

Oltre all'ordine morale anche l'ordine giuridico ha una importante funzione educativa, cioe l'educazione della volonta e della conscienza. La liberta umana non e altro che uno strumento per la realizzazione dei ideali morali. Senza la debita liberta interna ed esterna non si forma e non si sviluppa il carattere della persona umana. Cosí rimane mostro anche la dignita umana.

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Antoon Quaedvlieg: Qualitative effects of copyright policies

Does copyright have a role to play in improving the quality and diversity of cultural and informational production? To answer this question the author of this article examins copyright trends in the digital environment. As a consequence a dichotomy becomes visible: certain models of exploitation are almost completely free of interference, others are more restricted or even heavily monitored. It is reasonalbe to examine whether these differences could cause asymmetrical effects to the quality-enchancing function. From an instrumental approach copyright is understood to promote science and the arts by stimulating the production of works and by creating conditions for opimal public access to those works, but as Antoon Quaedvlieg emphasizes it would not be consistent to consider the many different interests concerned, but to ignore this very important function in question - especially because quality is in some situations nowdays under threat.

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Pál Sáry: Letztwillige zuwendungen zu frommem zweck im christlichen römischen rech

Nach dem im Jahre 321 erteilten Erlass von Konstantin I. konnte jedermann sein Vermögen frei an die katolische Kirche lassen. Wenn die Kirche vom Erblasser zum Erbe eingesetzt worden war, bzw. für die Kirche ein Vermächtnis oder ein Fideicommiss bestellt worden war, war der Berechtigte der Zuwendungen der nach dem Wohnort des Erblassers zuständige Gemeinde.

Wenn jemand für die Armen ein Vermächtnis bestellen wollte, konnte er zugunsten des örtlichen Armenhauses testieren. Das örtliche Armenhaus bekam die Zuwendung auch im Fall, wenn der Erblasser gerade die Armen in seinem Testament zum Erben eingesetzt hatte, bzw. wenn er für die Armen ein Vermächtnis oder ein Fideikommiss bestellt hatte. Solche Verfügung konnte wegen der Einsetzung einer incerta persona nicht angefechtet werden. Wenn mehrere Armenhäuser am Wohnort des Erblassers tätig waren, bekam das ärmere von ihnen die Zuwendung. Wenn am gegebenen Ort kein Armenhaus existierte, verteilte der Bischof die Zuwendung zwischen den Armen. Wenn selbst Jesus Christus zum Erbe eingesetzt worden war, bzw. ein Vermächtnis oder Fideikommiss für ihn bestellt worden war, erhielt die nach dem wohnort des Erblassers zuständige Kirche die Zuwendung, die die Güter zum Wohl der Armen verwenden sollte.

Auch diejenige Zuwendung hatte einen frommen Zweck, die vom Erblasser zum Loskauf der Gefangenen (pro redemptione captivorum) bestellt worden war. Solche Verfügung konnte wegen einer incerta persona auch nicht angefechtet werden. Der Erblasser konnte in seinem Testament kennzeichnen, wer die Gefangenen auslösen solle. Wenn niemand auf diese Aufgabe kennzeichnet worden war, verwandt der Ortsbischof die bestimmten Güter zum Loskauf der Gefangenen.

Die frommen Erblasser bedachten oft die Wohltätigkeitsanstalten in ihrem Testament mit materiellen Güter. Solche Anstalten waren die Armenhäuser (ptochia, ptochotrophia), die Krankenhäuser (nosocomia), die Weisenhäuser (orphanotrophia), die Findelhäuser (brephotropia), die Altersspitäler (gerontocomia) und die Fremdenhäuser (xenones, xenodochia).

Die fromme Verfügung konnte auch eine Auflage (modus) sein. Der Erblasser konnte verfügen, dass sein Erbe eine Kirche oder irgendeine Wohltätigkeitsanstalt errichten soll. Nach den Anordnungen von Justinian sollte die Kirche unter drei Jahren, die Wohltätigkeitsanstal unter einem Jahr vom Erwerb der Erbschaft aufgebaut werden. Die Erfüllung der Auflage konnte der Bischof im Prozesswege erzwingen. Der Erblasser konnte in seinem Testament den Vorsteher der gründenden Anstalt benennen. Ohne dies wurde der Vorsteher der Anstalt vom Ortsbischof ernannt. Die Tätigkeit des Vorstehers wurde vom Bischof überwacht.

Der Gegenstand eines frommen Vermächtnisses bzw. Fideikommisses konnte eine Geldsumme oder eine andere Dinge sein. Wenn die Zuwendung von Immobiliarsgut gestanden war, wurde der Ertrag des Immobiliarsguts jedes Jahr zum vom Erblasser vorgeschriebenen Zweck verwendet. Der Erbe sollte den Gegenstand des Vermäch-

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nisses nach der Öffnung des Testaments bzw. nach dem Erwerb der Erbschaft sofort ausgeben. Wenn er das versäumte, geriet er ohne Aufforderung (interpellatio) oder Prozesseinsetzung ipso iure in Verspätung. Man sollte mit den Früchten ab dem Zeitpunkt des Todes des Erblassers verrechnen. Wenn der Bischof wegen des Erwerbs des Objekts der frommen Zuwendung einen Prozess anhängen musste, wurde der Erbe aus Strafe auf das Duplum verurteilt. Frommes Vermächtnis konnte auch in Form eines legatum annuum bestellt werden. In diesem Fall konnte die Erfüllung jedes Jahr gefordert werden, und das Vermögen des Erbes wurde von einer gesetzlichen Hypothek (hypotheca lagalis) belastet. Im Fall der frommen Legaten galt die Lex Falcidia nicht. Die Vermächtnisse konnten also mehr, als den dreiviertel Teil der Erbschaft aussetzen.

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Szabolcs Anzelm Szuromi O.Praem.: La scienza del diritto canonico e la codificazione del diritto della chiesa latina

Negli ordinamenti civili si cerco di porre rimedio a questo ed inizio la codificazione che ebbe come risultato un ordinamento di assiomi chiusi rispetto a cio che c'era in precedenza, ovvero, alcuni principi di diritto generale presenti nelle fonti del diritto per casi specifici. In seguito la creazione di codici legislativi furono capaci di ordinare in modo efficace interi territori. L'influsso esercitato porto come risultato finale la nascita in Europa dei Codici civili (Code Clivile, Bürgerliches Gesetzbuch, ecc.). Con queste premesse inizio il lavoro di codificazione all'interno della Chiesa, prima con Papa Pio X (1907-1914), in seguito con Papa Benedetto XV (1914-1922) che dopo aver rielaborato il materiale canonico introdusse nel 1917 il Codex iuris canonici. Il 25 gennaio 1959 Papa Giovanni XXIII annunzio la convocazione del Sinodo della diocesi di Roma, del Concilio Ecumenico e la rielaborazione delle leggi ecclesiastiche nel Codice di Diritto Canonico. Il 28 marzo 1963 fu convocata la Commissione per la revisione del Codice, che nella sua prima riunione si decise di iniziare i lavori di revisione al termine del Concilio Vaticano II (1962-1965). Il 25 gennaio 1983 Papa Giovanni Paolo II con la Costituzione Apostolica Sacrae discilinae leges promulgo il nuovo Codice di Diritto Canonico per la Chiesa latina che entro in vigore il 27 novembre 1983.

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Alina-Ioana Apreotesei: A nemzetközi büntetőbíróság és a 'komplementaritás' elve

Ellentétben az ad hoc törvényszékekkel, melyek alapelve az egyidejű, megegyező joghatóság, a Nemzetközi Büntetőbíróság a komplementaritás elvén alapul, ami azt

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jelenti, hogy csak abban az esetben gyakorolhatja a joghatóságát, ha az államok, amelyek a Római Statútumot elfogadták, nem kívánnak vagy nem képesek büntetőeljárást indítani. A komplementaritás elve egy új elv a nemzetközi jog területén. Jelen tanulmány ennek az elvnek az elemeit, a megegyező és a komplementer joghatóság közötti különbséget és az elv néhány problematikus aspektusát vizsgálja meg. Ezen kívül bemutat néhány példát is, amikor az államok (nem) hajlandóak vagy (nem) képesek eljárást indítani a háborús bűnösök ellen.

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József Zoltán Fazakas: Foreign policy and international relations of the principality of Transsylvania

The subject of the lecture is the international relations of the independent Transsylvanian state. In my opinion it is very important to analyse the Transsylvanian state on the aspect from international law, because this country usually thought to be as an vassal state of the Turkish Empire. In my lecture I will also focus on some other aspects too.

International law requires the existence of three mandatory elements in order to recognize a state. They are territory, population and sovereign authority over them. If we focus on the Transsylvanian state, these requirements will not cause any problem. The interesting question is the fourth, but not additional criteria of statehood by international law, the international recognition. Without international recognition, a state cannot act as a part of the international community, and will be always in collision between claims of sovereignty by other countries (see the Transsylvanian history: a country between the Habsburg and Turkish Empires). But, the independent Principality of Transsylvania had some recognition from other states, also regular foreign policy and diplomatic relations. To demonstrate that statement, the lecture will be built on three points and parts as follows:

- the evolution of the state (Kingdom of Hungary, Eastern Kingdom of Hungary, Principalityof Transsylvania) - territorial and administrative questions;

- the foreign policy of the Transsylvanian state (its directions and orientations);

- the international relations of the Transsylvanian state, some evidences of the state recognition.

Transsylvania, as fatherland of there nationalities is an important point of our common history. The goal of the lecture is not to demonstrate which country has more right to have it, just to present a unic multilingual and multicultural independent state, the "Switzerland of the Eastern" as wishes many people. The evidences can clearly show us that Transsylvania was an equal state to other european countries in the 16th-17th centuries.

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Katalin Győrök: The development of the procedure of order of conservatorship in Hungary from 1945 to 2001

The article presents the procedure of conservatorship, a special kind of lawsuit among the civil procedures in a particular period of the Hungarian legal history.

Beyond politics, the effect of the strong Soviet influence after the Second World War could be felt in every area of the legislation. In the absence of guarantees of a procedural legislation and of the protection of human rights there existed no legal frame that would provide a flexible conduct of procedures which would, at the same time, respect the person, and his/her options and needs.

Despite the fact that the amendments of the law and the juridical practice had made continuous attempts to change the situation, the system preserved its outdated character for a long time.

At the beginning of the nineties the change of the political, legal and economic structure were in focus which resulted that the renewal of the law related to legal conservatorship took place only in 2001, more than ten years after the change of the political regime.

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Zoltán Lomnici, Jr.: Complementray and alternative medical law - historical and comparative review

The author highlights some pragmatic aspects of complementary and alternative medical (CAM) law. The first problem is, that under the current law many physicians are required to practice within the accepted "standard of practice". Standards of practice are not defined within the law, they are considered to be what most of the individuals within the profession do.

Secondly, because of the restriction in the current law, all alternative medicine is non-conventional and therefore illegal. In recent decades there has been a growing trend toward the use of CAM approaches in mental health care. Patient surveys suggest that 60% of patients, especially those suffering from severe anxiety or depressive disorders, use some form of complementary or alternative treatment. Most patients who use popular non-conventional approaches to treat a mental health problem don't disclose this fact to their psychiatrists or family practice physicians. At the same time, increasing numbers of physicians and non-medically trained mental health professionals believe that certain CAM modalities are valid and effective treatments.

Keywords: medical law, medical ethics, complementary and alternative medical.

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Balázs Prancz: Die debatte des strafrechtes und der medien

Heut zu Tage wird es immer offenbarer das die Medien ein neuer Mittel der Macht sind. Die Manipulacio, der Einfluss kann man immer mehr in der Gerechtigkeit anerkennen.

Der Autor experemintierte mit seiner Forschung das mit welchen Mitteln das Strafrecht und Medien Einfluss haben direkt oder indirekt auf die Gerechtigkeit. Er wollte damit eine Anmerkung machen, das man den Begriff der "Pressefreiheit" überdenken muss.

Über die Fachliteratur hinein untersuchte der Autor einige Medienprodukte, da er ein aktuelles Problem prüft. Neben den Gerüchten über die Gerechtigkeit hinweg übersuchte er die Debatten in den "Presseorganen". Da es gegenteilige Meinungen gab, bekam der Autor hilfe von nehmhaften Juristen und Spezialisten.

Das Resultat der Klausur ist, dass man das Strafrecht und die Medien nicht trennen kann. Schon vor Beginn der Straftat kann man die Wechselwirkung anerkennen, bzw. Der motivation's Bereich, schliesslich am Ende die verstaerkte Interesse bringen nicht gewünschte Ergebnisse.

Der Medien Einfluss ist zwaefaechlich. Es hat Einfluss auf das Verfahren, zweitens das Vertrauen zu der Gerechtigkeit laesst er sinken. Noch bemerkensswaerter ist das die Presse es für ein Mittel benutzt um ein vorteilhafteren Urteil zu bekommen. Die Medien als konsumenten Produkte folgen der Nachfrage, obwohl sie auch die Entscheidung treffen. Dadurch bekommen die Staatsbürger keine fachlichen Informationen. Insgesamt kann man sagen, dass die Rollen der Medien verwechselt werden. Es ist schliesslich nicht die Aufgabe der Medien über die Gesellschaft, Wirtschaft, und über die politische Ordnung die Staatsbürger zu informieren. Man muss es einfach Wahr nehmen, dass man die Freiheit der Presse nur mit Regeln kontrollieren kann.

Die Freiheit der Presse ist kein Zweck, sondern ein Mittel!■

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